Artikel: Rentenvorsorge
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Die aktuelle Finanzkrise hat vielen Anlegern auf schmerzhafte Art und Weise bewusst gemacht, dass nicht jede Anlageform krisenfest ist und über Jahre sichere Renditen bringt. Besonders am Aktien- und Rentenmarkt kam es zu massiven Verwerfungen und Verlusten im hohen zweistelligen Prozentbereich, privat Geld leihen ist zu einem Problem geworden. Gerade wenn es um die private Altersvorsorge geht ist hat Sicherheit aber für die meisten Anleger höchste Priorität. Wenig verwunderlich also, dass sich Privatanleger verstärkt Gedanken um die Altersvorsorge machen. Der konservative Charakter einer privaten Rentenversicherung lässt wirkt auf sicherheitsorientierte Anleger attraktiv. Aufgrund der staatlichen Förderung ist die Riester Rente für viele Anleger besonders interessant. Gerade für Gering- und Normalverdiener, sowie kinderreiche Familien ist die staatliche Förderung ein großer Anreiz zur Altersvorsorge mittels Riester Rente. Der Mindestbeitrag für Riestersparer hält sich dabei durchaus im vertretbaren Rahmen. Vergessen sollte man nie, dass eventuell auch demnächst bei der Krankenversicherung privat zugeschossen werden muss, z.B. im Zahnbereich. So müssen lediglich 4 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in das Riesterprodukt eingezahlt werden, damit die maximale staatliche Förderung gezahlt wird. Besonders hoch fällt diese für Familien aus. Die Grundzulage für Verheiratete beträgt 308 Euro im Jahr. für Kinder, die ab Februar 2008 geboren wurden gibt es jeweils 300 Euro zusätzlich pro Jahr. Für Kinder, die vorher geboren wurden, gibt es immerhin noch 185 Euro jährlich. Für kinderreiche Familien liegen die Zulagen also oftmals im vierstelligen Bereich. Die Sicherheit des abgeschlossenen Riestervertrages hängt insbesondere von der gewählten Anlageform ab. Sowohl konservative Banksparpläne, als auch stark ertragsorientierte Fondssparpläne können riestergefördert sein. Daher können kann keine allgemeine Bewertung der Risiken für alle Riesterprodukte erfolgen. Allerdings: Bei allen Riesterverträgen sind die Einzahlungen und die staatlichen Zulagen garantiert. Denn bei Fondsrenten werden lediglich die Überschüsse in Fonds angelegt. Daher kann sich nur der Wert der erwirtschafteten Überschüsse reduzieren. |







